Ihnen werden Nachrichten angezeigt aus: Ried im InnkreisRegion wechseln
Gemeinden einklappen

Sport | Ried im Innkreis | Ried im Innkreis | Kurt Schmidsberger | 23.11.2011

Stefan Reiter: „Es ist für uns ein richtungsweisendes Spiel“

SV Josko Ried kickt am Samstag zuhause gegen Wacker Innsbruck

Wacker Innsbruck ist am Samstag, dem 26. November, um 16 Uhr zu Gast in der „Keine Sorgen Arena“. Für SVR-Manager Stefan Reiter ist es ein „Schlüsselspiel“: „Wenn Innsbruck gewinnt, sind sie bis auf vier Punkte bei uns und beide Mannschaften im Mittelfeld. Wenn wir gewinnen, können wir uns weit von ihnen absetzen.“

Stefan Reiter: „Zwei Faktoren sprechen für Konstanz der Mannschaft“

„Wir stehen zurzeit sehr gut da. Trotzdem ist alles noch sehr eng. Was die Tabellensituation betrifft, ist bis zur Winterpause noch mehr drin. Es kann aber genauso schnell nach unten gehen. Mit einem Sieg gegen Innsbruck könnten wir uns jetzt wirklich oben festsetzen. Und das würde auch über die Winterpause halten. Es ist für uns ein richtungsweisendes Spiel“, weiß Stefan Reiter.

„Zwei Faktoren sprechen für die Konstanz der Mannschaft: Erstens ist die Mannschaft körperlich auf einem sehr hohen Level. Und zweitens haben alle Spieler die Systematik verstanden und verinnerlicht. Jeder weiß, was er auf dem Platz zu tun hat. Auch die Spieler, die nicht so oft spielen und dann eingewechselt werden. Das sind Dinge, die man im Training lernen muss. Beide Faktoren zeigen, dass unser Trainerteam sehr gut arbeitet.“

Zu Gegner Innsbruck sagt Reiter: „Innsbruck ist eine sehr gut organisierte und kompakte Mannschaft, die sehr konzentriert agiert. Sie werden einen Punkt aus Ried mitnehmen wollen und ihr Spiel auf Konter ausrichten. Wir werden deshalb mit viel Geduld und ebenso konzentriert herangehen müssen. Peter Hackmair kommt mit Innsbruck wieder zurück nach Ried. Ich freue mich für ihn sehr, dass er in Innsbruck jetzt ein Goalgetter geworden ist.“

Paul Gludovatz: „Leistung der Mannschaft steht im Vordergrund“

„Dass wir in Kapfenberg so sicher und so souverän auftreten, war für mich so nicht zu erwarten. Kapfenberg war klar im Aufwind, ich habe sie selbst beobachtet. Und sie hätten auch dringend Punkte gebraucht. Unsere Mannschaft war sehr gut vorbereitet. Daran konnten auch die widrigen äußeren Verhältnisse nichts ändern. Wir haben uns vor diesem Match zwei Videos angesehen, wie wir es sonst eigentlich nur gegen Bröndby gemacht haben“, erklärt SVR-Trainer Paul Gludovatz.

„Für mich ist es im Herbst nach wie vor wichtig, dass wir den Abstand nach unten groß halten, den nötigen Punkteabstand sichern. Ich kann und will nicht nach jedem Match meine Ziele revidieren. Wenn uns das gelingt, dann können wir im Frühjahr nach vorne schauen. Wir haben uns vorgenommen, im ersten halben Jahr auf 25, 26 Punkte zu kommen, um dann im Frühjahr in Richtung 40 Punkte gehen zu können. Ich habe schon gesagt, dass für mich in den fünf Spielen nach der Länderspielpause die Leistung der Mannschaft im Vordergrund steht. Der Beginn gegen Kapfenberg war jetzt sehr positiv. Viele sagen, wir haben eine günstige Auslosung. Das ist so nicht richtig, denn wir spielen noch gegen den aktuellen Tabellenführer und den regierenden Meister. Ich bin bei meinen Vorhersagen nicht vorsichtig, ich will nur weiter meinen Weg verfolgen. Bisher hat sich das ja ausgezahlt. Mit unserem nächsten Gegner Innsbruck werden wir uns ab Donnerstag intensiv beschäftigen. Die Innsbrucker sind auswärts stärker als zuhause, sie haben auswärts erst ein Spiel verloren.“

Casanova: „Innsbruck ist technisch gut“

„An Innsbruck habe ich sehr gute Erinnerungen. Beim 5:0-Sieg in Innsbruck habe ich zwei Tore erzielt. Deshalb dürfen wir jetzt nicht den Fehler machen, zu glauben, dass das jetzt einfach wird. Innsbruck ist technisch gut, das wird schwierig für uns. Aber natürlich gehe ich immer auf den Platz, um zu gewinnen. Genauso ist es auch gegen Innsbruck“, sagt SVR-Stürmer Casanova.

OÖ. Fußballverband kürt den „Superchampion“

Beim Spiel gegen Innsbruck stehen in der „Keine Sorgen Arena“ auch Amateurklubs im Rampenlicht. Der OÖ. Fußballverband kürt zum neunten Mal den „Superchampion“. Doch wie kommt man zu dieser Auszeichnung? Voraussetzung ist der Meistertitel der Kampfmannschaft in einer der 27 Amateurligen in Oberösterreich. Dann trennt sich auf hohem Niveau die Spreu vom Weizen: Entscheidend ist nämlich eine vorbildhafte, professionelle Nachwuchsarbeit entsprechend der Philosophie des OÖ. Fußballverbandes – als Bemessungsgrundlage dienen die Anzahl und der Ausbildungsgrad der Trainer, die Anzahl der teilnehmenden Nachwuchsteams am Meisterschaftsbetrieb sowie die Anzahl der eigenen Talente, die in die Kampfmannschaft integriert werden konnten. Am Fußballplatz wird eine gute Nachwuchsarbeit meistens Woche für Woche belohnt – bei der Aktion „Superchampion“ dank der Patronanz der OÖ. Versicherung, die das Preisgeld heuer sogar erhöht hat, auf jeden Fall: Der Sieger erhält 7.500 Euro, der Zweitplatzierte 3.300 Euro und der Drittplatzierte 2.200 Euro. Die drei zu prämierenden Vereine werden in der Halbzeitpause am Rasen der „Keine Sorgen Arena“ von OÖFV-Präsident Willi Prechtl und einem Debütanten geehrt. Denn mit Dr. Josef Stockinger überreicht erstmals der neue Vorstandsdirektor der OÖ. Versicherung den „Superchampion“-Scheck.

OÖ. Versicherung sponsert das Match gegen Innsbruck

Spielsponsor im Match gegen Wacker Innsbruck ist die Oberösterreichische Versicherung AG. „Mit dem 3:1 Auswärtssieg gegen Kapfenberg vergangene Woche konnte sich die SV Josko Ried spielerisch wieder absolut in Szene setzen. Der Sprung ins Spitzentrio ist in greifbarer Nähe. Kampfgeist, professionelle Strukturen und das Vertrauen auf die eigenen Stärken, das macht den Erfolgsweg der Rieder aus. Die Oberösterreichische Versicherung verlängert daher auch heuer wieder die erfolgreiche, mittlerweile bereits seit 15 Jahren bestehende Partnerschaft mit dem SV Josko Ried“, sagt Dr. Josef Stockinger, Vorstandsdirektor der OÖ. Versicherung AG.

Statistik: Ausgeglichene Bilanz vor eigenem Publikum

49 Mal spielten die SV Ried und Wacker Innsbruck bisher gegeneinander. Die Gesamtbilanz spricht für die Innsbrucker. 22 Mal holten sie drei Punkte, elf Mal einen Punkt. 16 Spiele konnte bisher die SV Ried für sich entscheiden. Die Heimbilanz ist nahezu ausgeglichen: Die Sportvereinigung siegte vor eigenem Publikum zehn Mal, neun Spiele gingen verloren, fünf endeten mit einem Unentschieden. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften am 10. September feierten die Rieder einen klaren 5:0-Sieg in Innsbruck. Casanova (4., 24.), Beichler (37.), Riegler (80.) und Zulj (90.) trugen sich in die Torschützenliste ein.

 

www.svried.at

 

Veranstaltungen

Keine Veranstaltung in diesem Bereich gefunden.

Noch kein Mitglied? Hier können Sie sich anmelden.